Montag, 25. Oktober 2010
Vietnamesisches Potpourri (Teil 1)
Unser Rundtrip hat uns nach der Abreise aus Da Lat zuerst in die Touristenhochburg Nha Trang verschlagen, wo wir zwei Tage verbracht haben. Nha Trang steht unter dem Verdacht, den schönsten Strand Vietnams zu haben - würden wir vielleicht anzweifeln - und den längsten Strandabschnitt - geht klar ;).

Der Lonely Planet hatte vor hoher Kriminalität bis hin zu nächtlichen Elektroschockerübergriffen am Strand - erst den Touristen grillen, dann erleichtern - gewarnt. Das war aber zum Glück kein Thema während unseres Aufenthalts, da es um 18.00 Uhr dunkel wird, endete unser Strandtag jeweils mit dem Einbruch der Nacht.
(Anmerkung: "dunkel wird" meint in Vietnam, dass es quasi instantan dunkel ist, es gibt nur einen sehr kurzen Zeitraum, in dem Dämmerung herrscht.)

Das südliche chinesische Meer (scM) - man kann es lieb gewinnen - zeigte sich zwar gewohnt stürmisch, so dass von der schicken türkisblauen Traummeerfärbung nicht viel zu sehen war, aber dafür gab es wohltemperierte Wellen satt.

Der etwas aufbrausende Charakter vom scM und die Tatsache, dass unsere Tauchorganisation auf Emails nicht antwortet - ohne Tauchschein, darf man nur bis zu 8m tauchen - hat uns davon abgehalten, tiefergehende Untersuchungen am scM vorzunehmen.

Last but not least hat Pierre sich hier auch (endlich) ein chinesisches Schachbrett gekauft - in Vietnam spielt NIEMAND internationales Schach, sondern alle Xiangqi - was die Grundlage bildete für kommende Niederlagen (vorerst)...

Außerdem haben wir natürlich viele schicke Pagoden gesehen, sind auf Felsen rumgekrackselt, haben bei einem katholischen Gottesdienst zugeschaut - am Sonntag schieben die jede Woche 5 davon durch - und unverschämt gut gegessen (as usual).
Die vietnamesischen Kirchen sehen sowieso sehr witzig aus, da alles (z.B. ein dezenter (grell) blauer Heiligenschein für Jesus) hübsch mit Neonfarben beleuchtet wird.

To be continued...