Gegenschlag (Teil 2)
...Ausgleich?! Da lachen wir nur...

piinops am 29. Oktober 10
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Gegenschlag (Teil 1)
...da sind wir ja nicht so.
Allerdings mussten wir um mit der Massenproduktion Südamerikas mithalten zu können zur Kinderarbeit greifen - hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack -

und mussten sogar selber arbeiten - ihhh, das fühlt sich aber wirklich schlecht an ;) ...
Weiter gehts mit dem Reisebericht: Heute aus
Hoi An...
Die Stadt der Schneider empfing uns nach 12h Aufenthalt im Schlafbus -
nur doof, dass diese Vietnamesen im Durchschnitt ca. 1,65m groß sind - mit strahlendem Sonnenschein.
Der vereinbarte Shuttle zum Hotel ließ zwar etwas auf sich warten, was einen immer in die Situation bringt, dass man etwa 20 Vietnamesen erklären muss, dass man
a.)
KEIN Motorbike - Hello, moto!? -,
b.)
KEIN Taxi und
c.) auch
NICHT spontan das Hotel wechseln möchte, sowie
d.) auch
NICHT sämtliche Getränke - Happy Hour! -,
die einem entgegengestreckt werden, kaufen möchte.
Erste Aufgabe in Hoi An war es -
nachdem wir uns ein Zimmer mit WLAN erkämpft hatten - den Schneider unseres Vertrauens ausfindig zu machen. Keine so leichte Aufgabe bei 300 bis 500 Schneidern vor Ort. Aber schließlich sind wir dann doch fündig geworden und haben uns ein paar nette Sachen schneidern lassen, was hier wirklich günstig ist und irgendwie auch echt
Spaß macht, da man doch eine persönlichere Beziehung zu seiner neuen Kleidung entwickelt, als das im H&M für gewöhnlich möglich ist...
Gestärkt durch ein super leckeres Frühstück im Crazy Gecko, das von einem Briten geleitet wird -
insgesamt scheint Hoi An eine kleine europäische Enklave zu sein ... den holländischen Apfelkuchen gab's gleich nebenan *jammi* - gings dann zum Strand.
Unser Ansicht nach um einiges weicher (Sandqualität) und chilliger (nicht so krass touristisch ausgebaut) als Nha Trang.

Absolut verdient nach der harten Arbeit beim Schneider ;)
Getreu dem Motto "Das Glück ist mit dem Tüchtigen" -
gut, alternativ gibts da auch noch andere Korrelationsmöglichkeiten die dem Glück zugeschrieben werden, aber die zählen hier nicht... ;) - waren wir exakt zu dem Zeitpunkt in Hoi An angekommen, an dem das Vollmondfest gefeiert wurde.
Wir saßen also gemütlich beim Essen als plötzlich das (elektrische) Licht in der Altstadt ausging und überall Lampions und Kerzen angemacht wurden. Letztere haben dann auch bald den Fluß bevölkert, da viele kleine (geschäftstüchtige) vietnamesische Mädchen Papierschiffchen mit Kerzen verkauft haben.

(An dieser Stelle gibts (nur) Lampions, da unsere Kamera irgendwie sinnvolle Bilder im Dunkeln verweigert)
Angenehm war auch, dass die Altstadt - ihres Zeichens Weltkulturerbe - abends für motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist - Juhu! Endlich mal keine Roller...
Eine perfekte Atmosphäre für Bingo, vietnamesische Musik und natürlich *tata* chinesisches Schach...
Da wir nicht mit Paintshop und der Google Bildersuche arbeiten, hier noch ein paar
echte Tiere aus den (Asphalt-) Dschungeln von Vietnam:

(Irgendwie heimatlich und nicht so pummelig wie ein Wasserbüffel - gilt für alle gezeigten Tiere...)

(Eine Kolonie der gemütlichen vietnamesischen Kuschelkröte)

(Glückliche vietnamesische Hühner mit holländischem Flair)

(Tauchimpressionen und...)

(...Seafood - bähh...)
piinops am 29. Oktober 10
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SENSATION!!!
Durch einen 6-fach-Schlag innerhalb kurzer Zeit ist der Ausgleich geschafft!!!
¡¡¡Que viva Ecuador!!!
teamecuador am 29. Oktober 10
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Unsere kleine Reise zu den rosa Delfinen
Nach den coolen Tagen in Banos, wo wir uns endlich mal wie Touristen gefühlt haben und neben Vulkanwanderung auch an Radlausflug entlang der Wasserfälle unternommen haben, sind wir am nächsten Tag nach Misahuallí einem Dorf mit Affen, unfreundlichen geldgierigen Menschen und Sekundärurwald (also zivilisierter Urwald) gefahren. Dort sind wir rumgewandert und haben schon einiges an Getier und Gepflanze gesehen und a bissl im hoteleigenen Pool geplanscht (der zugegebenermaßen schon ganz cool war, der Besitzer hat sogar die Hotelbar für uns aufgemacht aber zu dem Zeitpunkt waren wir längst pleite;). In Misahuallí sagen sich wirklich Fuchs und Hase gute Nacht. Um halb neun werden die Bürgersteige hochgeklappt, nur die Golden Gate Bridge im Miniaturformat leuchtet noch in den kitschigsten Regenbogenfarben.
Obwohl alles sehr langweilig an diesem Ort war, hielten die Bewohner es anscheinende für angebracht irre Preise zu verlangen und sich auf keine Rabattdiskussionen einzulassen obwohl wir vier die einzigen Touris weit und breit waren.
Dann aber entdeckten wir diesen Sekundärurwald, der uns schon sehr beeindruckte, weil wir allerhand Früchte und Getier entdeckten.
Und da Jermaine der Legende nach Indianervorfahren hat, hat er auch einiges aufgestöbert.
Aber der Sekundärurwald war uns noch zu wenig, also haben wir einen 5-Tages-Trip in den tiefsten Dschungel, sprich Primärurwald, gebucht.
Also erst mal eine stundenlange Busfahrt nach Lago Agrio (50000 Einwohnerstadt am ENDE DER WELT, das ist schon dadurch belegt, dass es die Hauptstadt der Region ist) und vom Ende der Welt dann noch 3 Std mitm Bus und 3 Std mit dem motorisierten Kanu (ca. 40km/h – also die nächste Straße über 100km entfernt) zu einer wunderschönen Lodge. Dort wars wie im Paradies mit Hängematten und guter Verpflegung und kleinen Hütten zu zweit.
Nachts hat man sich bei Kerzenschein die Zähne geputzt und die erste Nacht war schon komisch mit all den Dschungelgeräuschen und dem Geraschel im Gebüsch.
Am ersten Abend stand gleich eine Nachtwanderung in den Dschungel an (DANKE für das tolle Geschenk der Stirnlampe, die wir schon oft gebraucht haben!). Der Amazonas beherbergt die größte Tierartenvielfalt auf engem Raum, was wir in Ansätzen schon zu spüren bekamen.
Wir hatten den Luxus die ersten zwei Tage zu viert als Gruppe zu sein,
(was toll war, denn z. T. sind die Gruppen doppelt so groß) und während die ersten beiden gemeinsam mit dem Guide Andrés gerade einen Skorpion (not poisonous!) entdeckten, erschraken die letzten zwei über eine Schlange die sich den Baum raufwand und noch ein paar Meter weiter gabs Riesenspinnen, Termiten, Stabheuschrecken, Blattschneideameisen, Frösche, die sich als vertrocknetes Laub tarnten, und am Ende der Tour auch noch Fledermäuse über unseren Köpfen. Hört sich schlimm an, wars auch ;)
Der Amazonas Trip stellte sich als anstrengender als gedacht heraus, weil wir ein paarmal um 6 aufstehen mussten um Papageien und Vögel vom Boot aus zu beobachten! Danach gabs erst Frühstück!! Und leider war unser Andrés wirklich sehr unecuadorianisch, und war immer pünktlich…
Nach dem Frühstück trauten wir uns fast nicht von unseren Tellern hochschauen denn unsere Befürchtungen wurden wahr, unser Guide hatte schon wieder Gummistiefel an!!!
Es ging also wieder mit der Machete durch das Dickicht und durch unermüdliches Erklären machte er uns zu kleinen Experten was das imitieren von Tierrufen angeht (der Brüllaffe, den man morgens hörte, wurde unser Lieblingstier)
Vor allem Jermaine und Julia wurden vom Urwald gezeichnet, Julia bekam neben den Moskitostichen und der Sandflie-Plage, die alle betraf, noch zwei Bienenstiche von großen schwarzen Wespen ab.
Heimtückisch hatte die Wespe Julia in der Hängematte erwischt, sie ist gleich noch mit dem halben Tier im Arm zum Eingeborenen und hatte sowas wie eine professionelle Hilfe erwartet, aber da er nur mit dreckigen Händen an der Einstichstelle rumpatschte, endschied ich mich zur Selbsttherapie. Die Guide beruhigten mich dass alles ganz harmlos sei und da nichts passiert, obwohl ihr der Arm erstmal gscheid wehtat. Als sie noch einer Stunde plötzlich tränenende Augen hatte, meinte Andrés dann nur gut gelaunt, hm, it´s ok, probably you´ll get fever at night, but it´s ok. Tomorow fine. AAAhhhh….
Fieber hatte sie dann doch keins, und ihre drei (Ben, Jessie und Jermaine) haben sich ganz lieb um sie gekümmert.
Am nächsten Tag war dann gleich der nächste dran: Piranha-Fischen stand auf dem Tagesplan. Jermaine hat sogar einen gefangen, der Slowene vorne im Boot leider auch eine andere Sorte Fisch, er landete in Jermaines Schulter, und bohrte sich mit seinen Stacheln in die Haut. Die gute Nachricht („not poisonous!“) schmälerte nicht die schlechte (“maybe the spine is still inside“) und ließ Jessie a bissl übel werden.
Irgendwie haben wir das dann aber auch gemanagt, Stachel war doch nicht drin und Desinfektionsmittel etc. hatten wir ja alles dabei und Jermaine ist auch ohne Fieber durchs Dschungelabenteuer gekommen;)
Piranha-Fischen haben wir trotzdem nicht mehr versucht;)
Stattdessen erwartete uns unser Highlight am vierten Tag: die rosa Delfine, die es nur im Amazonas gibt!
Ein Auszug an Tieren die wir gesehen haben: Tucane, Aras (rot, gelb, grün), prähistorische Vögel (so Art Rebhühner), Fledermäuse (fruit eating bat), Kaimane, die wir mit Hühnchen gefüttert haben, sich sonnende Schildkrötenfamilien, Spinnen aller Art und Größe, Spinnen, Spinnen, Spinnen, Heuschrecken, Frösche, Schlangen (groß, klein, giftig, ungiftig, zu Wasser und zu Land, die große war ca. 2-3 Meter), ein seltener Skorpion, verschiedene Affen wie Pocket monkey, Weißbartaffen, Wellensittiche, Schmetterlinge in vielen Farben und in großen Schwärmen, (teilweise waren die Schmetterlinge fast durchsichtig) Insekten aller Farben und Formen (z.B. 20 cm-Stabheuschrecke), eine Art Riesenhamster (Paca) und natürlich das Highlight: rosarote Amazonasdelphine, die sich zu dritt am vorletzten Tag endlich zeigten! Dazwischen immer chillen in den Hängematten und bekocht werden (sehr lecker!).
Das Wetter war durchweg super, tropisch heiß halt, aber entgegen unserer Meinung regnet es da mitnichten jeden Tag. Nur am Rückweg haben wir dann kennengelernt, warum der Regenwald REGENwald heißt. 3 Stunden im Kanu bei einem Regen, wie man ihn in Deutschland einmal im Jahr erlebt, hat uns trotz Regen-Ponchos und verschiedenen Trockenbleibstrategien völligst durchnässt. Krass! Dann wieder 3 Std Bus bis Lago Agrio und danach 5 Std bis zu heißen Thermalquellen, die wir angesichts des Wetters als völlig essentiell neu einplanen mussten. Das haben wir dann doch nochmal gebraucht. Schon ein interessantes Erlebnis innerhalb weniger Stunden von ca. 200m und 30 Grad auf 3300m und 10 Grad aufzusteigen (oder ist das eher ein Abstieg?) Dort sind wir dann noch einen Nacht geblieben, haben das Superresort gescheid runtergehandelt (ging wahrscheinlich weil wir so wild aussahen;) und uns in die drei heißen Becken geflätzt. Ein toller Urlaub im Urlaub!

teamecuador am 29. Oktober 10
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Und dazwischen auch mal Partys
Trotzdem konnten wir zum Glück schon ein paarmal richtig toll weggehen im Weggehviertel La Mariscale, begleitet von Leuten aus der Sprachschule und meinen einheimischen PJler-Amigos, die immer schnell gecheckt hatten wo sich wieder die nächste Schlägerei auf offener Strasse ankündigt und uns schnell in die nächste Disko gezerrt haben. Weggehen ist in Ecuador relativ schnell vorbei, um 2.00 ist alles dichtgemacht. Wenn man aber bedenkt dass man schon um 9 Uhr abends volle Diskos und Kneipen vorfindet, geht’s auch wieder.
Das nächste mal weg waren wir dann in Banios, einem Ort mit heissen Thermalquellen und wunderschöner Natur südlich von Quito.
Dort haben wir das darauffolgende Wochenende legendäre Mojitos und Caipis probiert, und tagsüber eine laaange Wanderung gemacht um den aktiven Vulkan Tungarahua zu sehen, bevor wir uns zu viert mit Jessie und Jermaine, unseren neuen witzigen Kumpanen, auf unsere Dschungelexpedition
ins Cuyabeno Reservat begaben, an der Grenze zu Kolumbien und Peru, -- 3 Pickup- und weitere 3 Boots-Stunden von der Stadt Lago Agrio entfernt- was echt auch schon am Ende der Welt ist. Aber fangen wir von vorne an.
teamecuador am 29. Oktober 10
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Politik in Ecuador
Mit Correa, dem ecuadorianischen Präsident hat sich angeblich die Zahl der Unfälle reduziert, da er Alkohol am Sonntag verbietet.
Überhaupt scheint Herr Correa relativ ok zu sein, er hat politisch das Militär hinter sich, dem man hier mehr trauen kann als der Polizei. Diese wollte ihn auch vor ein paar Wochen wie gesagt stürzen und hielt ihn im Polizeikrankenhaus fest, da er bei den Beamten Lohnkürzungen vorhatte. Das Ganze gipfelte in einer Schießerei am selben Abend, wo wir am Fernsehen live verfolgten, was ein paar Kilometer weiter geschah und die leider 10 Todesopfer forderte. IN Ecuador wurde für eine Woche der Notstand ausgerufen, wir blieben den folgenden Tag sicherheitshalber zu Hause, Schule fiel aus, aber nach ein paar Tagen war alles wieder business as usual, bis auf die Fahne auf Halbmast an der Plaza in der Stadt und die bis an die Zähne bewaffneten Militärs überall auf größeren Plätzen.
Von einem Spanier aus Zaragoza, den wir auf unserer Dschungelreise kennengelernt haben, haben wir erfahren, dass er in einen Busunfall in der Nähe der Küste verwickelt war (wegen schlafendem Fahrer war der Bus einfach umgekippt!) und die angerückte Polizei hat zum Teil sogar noch Gepäckstücke geklaut!! Die Polizei gilt in der Bevölkerung schon als ziemlich korrupt.. Überhaupt wird alles was man irgendwo liegen lässt sehr schnell mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geklaut. So viel zur Sicherheitslage hier. Inzwischen hat das Militär grad mehr zu sagen, was beruhigend ist, aber nachts kann man in der Stadt nicht rumlaufen, und die Nacht beginnt leider schon sehr früh- um halb sieben! AAAAH!!
teamecuador am 29. Oktober 10
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Emergencias im Hospital Eugenio Espejo
In der Notaufnahme geht’s auch ordentlich rund, im Prinzip ist es wie in Chicago im Emergency Room, alles passiert hier so Schlag auf Schlag dass man sich des öfteren wirklich wie im Film vorkommt. Hier kann man am Studentenunterricht am Krankenbett teilnehmen mit einem seehr alten seeehr weisen Doctor, viele viele ecuadorianische PJler kennenlernen, über die neue Beziehung der ausländischen PJlerin mit einem Quiteno informiert werden, Patienten aufnehmen, Angehörige beruhigen, Schussverletzungen behandeln, üble Geschwüre betrachten, große Röntgenaufnahmen mit massiven Verletzungen gegen das Licht halten, Verletzungen nach Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel Quitos verbinden, Angehörige zum Medikamentenkauf schicken, Wunden nähen, Fernsehschauen im zentralen Stützpunkt mitten in der Notaufnahme, der auch den Patienten das Zuschauen erlaubt, Patienten mit Appedizitis oder den hier anscheinend häufigen Sub- und Epiduralblutungen in den Not-OP schieben-- und das alles zur gleichen Zeit!
Kein Wunder dass die Zeit schnell vergeht, vor allem wenn ich mal ab und zu nachts arbeite. Das gute an meinem PJ hier ist, dass ich wirklich seeehr frei bin, was meine Arbeitszeiten angeht. Deshalb bin ich immer nur den halben Tag da und lerne und sehe in der Zeit, was mich interessiert ohne blöd in der Gegend rumzustehen.
Der Unterricht, in den ich hier freiwillig geh(!), ist auch immer recht gut, also theoretisch hätten es die ecuadorianischen Ärzte durchaus drauf. Praktisch fehlt es an allem, Medikamente, schnelle Diagnostik (da wartet ein Polytrauma- Patient schon mal 2 Stunden auf sein CT…Und bekommt auch keine Sedierung, was bedeutet, dass er wie ein Irrer an seiner Halskrause zerren kann und fast von der Liege fällt!!) und – ja es fehlt sogar an Handschuhen! Ich wurde tatsächlich schon mal von einer Krankenschwester zurechtgewiesen, warum ich mir denn bitte schon wieder neue Handschuhe hole, dabei war der Patient ein 15jähriger wütender Junge im Durchgang der ohne Führerschein und Helm, dafür aber mit Alkohol Moped gefahren war und entsprechend aussah und wild um sich schlug.
Ausserdem ist das Krankenhaus hier der reinste Flirt hot spot! Hier wird jeder und alles angetatscht, sofern wer nicht ganz abgeneigt ist. Hab den grossen Ben zur Abschreckung schon mal mitgebracht ;) Vor Deutschen haben Ecuadorianer (laut Einzelmeinung von einem juengeren Arzt) sowieso etwas Respekt, schliesslich gabs da mal boese Nazis!
Insgesamt ists immer sehr abwechslungsreich fuer mich im Krankenhaus mit spektakulaeren Roentgenbildern (Riesenherz bei der hier endemischen Chagas-Krankheit, Pneus ohne Ende, und heute z.B. eine Zwerchfellhernie, bei der sich Bauchorgane soweit vorschuben, dass die linke Lunge und das Herz total verdraengt waren.. etc.), mit lustigen Pausen mit den anderen Pjlern auf der Dachterasse bei tollem Blick ueber die ganze Stadt. Und weil hier alle so langsam arbeiten, ist es wie bei einer Fernsehserie zuzuschauen: man kann jederzeit wieder einsteigen und kommt noch immer gut mit hihih ;))
teamecuador am 29. Oktober 10
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Sprachschule
Ben hatte viel mit Arturo, seinem Spanischlehrer, zu besprechen und auf diese Art sehr viel Insiderwissen erfahren, z.B. über die unübersichtlich vielen privaten und sehr teuren Unis, Reisetipps und dass bald der nächste Halbmarathon ansteht, hier in Quito auf 2.800 Metern.
teamecuador am 29. Oktober 10
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Hallo Ihr Lieben,
nach genau vier Wochen hier unser erster Blogeintrag.. tut uns sehr leid aber es gab viel zu erleben und der ecuadorianische Müßiggang ist sehr ansteckend ;)
Nach turbulenten ersten Tagen (Ben für 5 Tage ohne Gepäck, jemand anderes als geplant holt uns vom Flughafen ab und wir bekommen ein neues Zuhause, unser erster Putschversuch, lustiges Bücherkaufen (meine „Spende“ fürs Hospital, anlässlich der Erlaubnis dort PJ machen zu dürfen) neben brennenden Reifen und meuternden Polizisten, amerikanische BBC Party im Loft mit 360 Grad Rundumaussicht und eigenem Tennisplatz, et c etc etc pp) haben wir uns im Sprachkurs und in der Arbeit in der Notaufnahme gut eingelebt.
Von einem kleinen Ausflug in die Hoehe auf den Hausberg ohne Akklimatisierung erzaehlen folgende Bilder...

teamecuador am 29. Oktober 10
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