Sonntag, 14. November 2010
und "zu Hause" in Vellore...


... wollten Euch auch mal einen kleinen Eindruck von unserem täglichen Anfahrtsweg zur Arbeit geben. von dem Ochsenkarren, gelenkt von Vajantha und treu gezogen von Rindi, sind wir gerade abgesprungen... hat aber nächste Woche leider Urlaub, dann werden wir wieder den College Bus boarden müssen...

... jeden Mittwoch treffen wir uns mit allen anderen internationalen studenten(?!) an der bushaltestelle,ähhh..."darlings", ein sehr gutes indisches restaurant mitten in der stadt!



... 5. November (okay, in Indien gab es ja tatsächlich eine nationale Schreibblockade...): Diwali, das hinduistische Lichterfest, das Ereignis des Jahres, fast wie Weihnachten und Sylvester in Einem... wir haben schon am Abend vorher auf dem Campus gefeiert - mit köstlichem Essen, toller indischer Tanz-Performance (Videos und unsere Kostproben folgen dann in Deutschland) und nicht-endedem Feuerwerk (vor allem laute Böller und viel Rauch)






und gleich weiter mit Lichtgeschwindigkeit...
... über die vietnamesische Busgeschwindigkeit können wir an dieser Stelle nur müde Lächeln...
... nach Pondicherry - ehemalige französische Kolonie, mit breiten Alleen und Tempelelefanten mitten im Stadtzentrum - eat, pray and love in Pondicherry

eat, pray, love ... in Pondicherry...


und dann ganz nach dem Motto: "Beam me up, Scöttiiiiii/ äääääähhhhhhhhhh Lena!" - sind wir auf dem Rückweg noch in Auroville ausgestiegen. Handelt sich um ein ehrgeiziges Projekt, über 100 Nationen in einem Dorf, geeint durch einen Gedanken, friedliches, autarkes Zusammenleben. Ob es funktioniert? Können wir leider nicht beantworten, als Touristen (sind wir natürlich nicht wirklich) darf man sich ihr Meditationszentrum aus der Ferne anschauen (goldenes Raumschiff im Hintergrund - habt ihr wenigstens kurz geglaubt, dass es sich um die neue Kulisse des indischen Star Trek III handelt?) und dann im dorfeigenen Café noch einen Schokoladenkuchen, von mindestens 1 Ecuadorianer und 1 Vietnamesen in Einigkeit gebacken...

Star Trek India III




geht noch komplizierter als Zugtickets...
ja! Den richtigen Bus am indischen Busbahnhof zu finden ist auch eine eigene Kunst. Aber mit freundlicher tatkräftiger Unterstützung des "Deputy Managers" (eigentlich Kaffee-Verkäufer um die Ecke) haben wir es dann in unseren schicken rot-weißen Bus nach Mamallapuram an die Ostküste geschafft.

Busfahren in Indien...
[wer hat eigentlich beschlossen, dass Busse Fenster und Türen brauchen???]

Kleiner Ort, vor allem berühmt für seine Felshöhlenreliefe und Tempelanlage (5 Rathas) aus dem 7. Jahrhundert.





Wohl eher weniger für den atemberaubenden Badestrand (manchen Kühen gefällts... - sagt man(n)), dafür vom Strand aus sehr schöner Blick auf den Sea Shore Temple.

heilige cow... überall

sea shore temple, Mamallapuram.




Schreibblockade? in Indien??
...hmmhh,davon hätten wir doch sicher in Vellore auch gehört!?!! Aber wir müssen gestehen: Team India HATTE leichte Zeitprobleme,...da erstens viel Arbeit im OP, zweitens haben wir nebenher einen kleinen indischen "bachelor" (jetzt offiziell Bachelorettes...) gemacht und außerdem... wer rechnet denn mit solch aufwendigen Reisevorbereitungen?

verzweifelter Versuch als einzige Frauen in der Schlange Zugtickets zu ergattern... Sitzbänke wurden nach 2 Stunden erreicht...
[verzweifelter Versuch als einzige Frauen in der Schlange Zugtickets zu ergattern... Sitzbänke wurden nach 2 Stunden erreicht.]

Wollten ja eigentlich "nur kurz mal Zugtickets" kaufen.
Haben wir aber nach langem Warten auch bekommen, wohin? ...