Politik in Ecuador
Mit Correa, dem ecuadorianischen Präsident hat sich angeblich die Zahl der Unfälle reduziert, da er Alkohol am Sonntag verbietet.
Überhaupt scheint Herr Correa relativ ok zu sein, er hat politisch das Militär hinter sich, dem man hier mehr trauen kann als der Polizei. Diese wollte ihn auch vor ein paar Wochen wie gesagt stürzen und hielt ihn im Polizeikrankenhaus fest, da er bei den Beamten Lohnkürzungen vorhatte. Das Ganze gipfelte in einer Schießerei am selben Abend, wo wir am Fernsehen live verfolgten, was ein paar Kilometer weiter geschah und die leider 10 Todesopfer forderte. IN Ecuador wurde für eine Woche der Notstand ausgerufen, wir blieben den folgenden Tag sicherheitshalber zu Hause, Schule fiel aus, aber nach ein paar Tagen war alles wieder business as usual, bis auf die Fahne auf Halbmast an der Plaza in der Stadt und die bis an die Zähne bewaffneten Militärs überall auf größeren Plätzen.
Von einem Spanier aus Zaragoza, den wir auf unserer Dschungelreise kennengelernt haben, haben wir erfahren, dass er in einen Busunfall in der Nähe der Küste verwickelt war (wegen schlafendem Fahrer war der Bus einfach umgekippt!) und die angerückte Polizei hat zum Teil sogar noch Gepäckstücke geklaut!! Die Polizei gilt in der Bevölkerung schon als ziemlich korrupt.. Überhaupt wird alles was man irgendwo liegen lässt sehr schnell mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geklaut. So viel zur Sicherheitslage hier. Inzwischen hat das Militär grad mehr zu sagen, was beruhigend ist, aber nachts kann man in der Stadt nicht rumlaufen, und die Nacht beginnt leider schon sehr früh- um halb sieben! AAAAH!!
teamecuador am 29. Oktober 10
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