Gegenschlag (Teil 1)
...da sind wir ja nicht so.

Allerdings mussten wir um mit der Massenproduktion Südamerikas mithalten zu können zur Kinderarbeit greifen - hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack -

und mussten sogar selber arbeiten - ihhh, das fühlt sich aber wirklich schlecht an ;) ...


Weiter gehts mit dem Reisebericht: Heute aus Hoi An...

Die Stadt der Schneider empfing uns nach 12h Aufenthalt im Schlafbus - nur doof, dass diese Vietnamesen im Durchschnitt ca. 1,65m groß sind - mit strahlendem Sonnenschein.
Der vereinbarte Shuttle zum Hotel ließ zwar etwas auf sich warten, was einen immer in die Situation bringt, dass man etwa 20 Vietnamesen erklären muss, dass man
a.) KEIN Motorbike - Hello, moto!? -,
b.) KEIN Taxi und
c.) auch NICHT spontan das Hotel wechseln möchte, sowie
d.) auch NICHT sämtliche Getränke - Happy Hour! -,
die einem entgegengestreckt werden, kaufen möchte.

Erste Aufgabe in Hoi An war es - nachdem wir uns ein Zimmer mit WLAN erkämpft hatten - den Schneider unseres Vertrauens ausfindig zu machen. Keine so leichte Aufgabe bei 300 bis 500 Schneidern vor Ort. Aber schließlich sind wir dann doch fündig geworden und haben uns ein paar nette Sachen schneidern lassen, was hier wirklich günstig ist und irgendwie auch echt
Spaß macht, da man doch eine persönlichere Beziehung zu seiner neuen Kleidung entwickelt, als das im H&M für gewöhnlich möglich ist...


Gestärkt durch ein super leckeres Frühstück im Crazy Gecko, das von einem Briten geleitet wird - insgesamt scheint Hoi An eine kleine europäische Enklave zu sein ... den holländischen Apfelkuchen gab's gleich nebenan *jammi* - gings dann zum Strand.
Unser Ansicht nach um einiges weicher (Sandqualität) und chilliger (nicht so krass touristisch ausgebaut) als Nha Trang.

Absolut verdient nach der harten Arbeit beim Schneider ;)

Getreu dem Motto "Das Glück ist mit dem Tüchtigen" - gut, alternativ gibts da auch noch andere Korrelationsmöglichkeiten die dem Glück zugeschrieben werden, aber die zählen hier nicht... ;) - waren wir exakt zu dem Zeitpunkt in Hoi An angekommen, an dem das Vollmondfest gefeiert wurde.

Wir saßen also gemütlich beim Essen als plötzlich das (elektrische) Licht in der Altstadt ausging und überall Lampions und Kerzen angemacht wurden. Letztere haben dann auch bald den Fluß bevölkert, da viele kleine (geschäftstüchtige) vietnamesische Mädchen Papierschiffchen mit Kerzen verkauft haben.

(An dieser Stelle gibts (nur) Lampions, da unsere Kamera irgendwie sinnvolle Bilder im Dunkeln verweigert)

Angenehm war auch, dass die Altstadt - ihres Zeichens Weltkulturerbe - abends für motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist - Juhu! Endlich mal keine Roller...
Eine perfekte Atmosphäre für Bingo, vietnamesische Musik und natürlich *tata* chinesisches Schach...



Da wir nicht mit Paintshop und der Google Bildersuche arbeiten, hier noch ein paar echte Tiere aus den (Asphalt-) Dschungeln von Vietnam:


(Irgendwie heimatlich und nicht so pummelig wie ein Wasserbüffel - gilt für alle gezeigten Tiere...)


(Eine Kolonie der gemütlichen vietnamesischen Kuschelkröte)


(Glückliche vietnamesische Hühner mit holländischem Flair)


(Tauchimpressionen und...)




(...Seafood - bähh...)